Eine Woche unterwegs PDF Drucken E-Mail
Montag, 10. Mai 2010 um 12:50

10.5.2010 - Die letzte Woche war ich mehr oder weniger nur unterwegs und habe in 5 verschiedenen Bett geschlafen...

Vorletztes Wochenende waren wir in Braunschweig auf dem Ölper Meet. Die Woche vor diesem Wettkampf hatte ich Entlastung und habe weniger trainiert, aber nicht unbedingt ohne Intensität. Eigentlich hatte ich dann wirklich gute Leistungen erwartet. Das was ich dann tatsächlich in Braunschweig geschwommen bin, war so lala. Nicht schlecht, aber auch nicht gut. 23,18 elektronisch über 50m Freistil (im Protokoll war die Handzeitnahme von 22,59 eingetragen, weil die Elektronik versagt hatte) und 53,98 über 100m Schmetterling im Finale. Beides waren Veranstaltungsrekorde und ich hatte auch mit beiden Strecken die punktbeste Leistung, aber ein Stück schneller wär schon gut gewesen. Über lange Strecken (400 Kraul zum Beispiel) wäre ich schnell gewesen, das ging im Training auch gut. Aber dieses ganz schnelle Kurze war noch nicht abrufbar. 

Am gleichen Wochenende gings dann noch nach Berlin zum Staffelprojekt London 2012. Schwerpunkt war Sprungkrafttraining. Wir haben auch 2 gute Einheiten dazu gemacht. Es war als Einführung gedacht, und wir haben einen Rundumschlag von Übungen zu "sehen" bekommen. Ich kannte die meisten davon schon und hab es auch ganz gut hinbekommen. Die Anleitung von Dr. Winfried Heinicke fand ich wirklich gut! Da ich schon etwas länger keine Sprünge auf dem Programm hatte, fand ich es aber auch gut anstrengend und habe meine Waden dann auch am Mittwoch noch gemerkt.

Da ich gegen Ende der Woche eine Deutschlandreise vorhatte, musste ich in Berlin schon Kilometer machen. Montag hab ich 13 geschafft, und Dienstag mit dem Training abends in Hamburg 12. Das ist für meine Verhältnisse und mit dem Sprungtraining zusammen schon nicht schlecht gewesen. Dienstag Abend bin ich dann noch 8:59 über 800 Kraul geschwommen =)

Am Mittwoch war dann der Präsentationstermin von "Ab ins Wasser - aber sicher". Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, bin ich dort Schirmherr! Das hört sich, finde ich, richtig gut an. Und es ist auch ein tolles Projekt: es geht darum, Kindern, die von zu Hause nicht die Möglichkeit haben, rechtzeitig mit Wasser in Kontakt zu kommen, diese Erfahrung bieten zu können. Damit trägt das Projekt hoffentlich dazu bei, den Trend, dass immer weniger Kinder richtig schwimmen können, zu stoppen.  Einen kleinen Extrabeitrag mit Verlinkung zur Ab-ins-Wasser-Homepage gibt es ja auf dieser Homepage auch noch.

Am Donnerstag ging es dann mit dem Flugzeug nach Stuttgart zu der IHK-Veranstaltung "Sport als Impulsgeber der Wirtschaft", die unser Manager Hans-Ulrich Jetter organisiert hat. Teilnehmer waren unter anderem Matthias Kleinert, Peter Godenrath, Thomas Grimminger und Andreas Richter, der Hauptgeschäftsführer der IHK Region Stuttgart. Wir hatten zusammen mit dem CFO Westeuropa Klaus Lemke von Lenovo einen kleinen Vortrag, in dem wir gemeinsam geschildert haben, wie es zu der Zusammenarbeit gekommen ist und was es für uns beide bedeutet. Die Veranstaltung hatte eine gute Resonanz und dient hoffentlich als Auftaktveranstaltung für eine zukünftige gute Zusammenarbeit zwischen Sportlern und Unternehmen.

Abends waren wir dann nach Weihnachten das erste Mal wieder daheim in Biberach - das war wieder richtig schön. Am nächsten Tag nach Training im Impuls Gesundheitszentrum und dem schönen (halbneuen) Hallenbad in Biberach gings dann nach Roth zur einer Veranstaltung von Lenovo. Lothar und Nicole Leder haben für das Staffel-Ironman-Triathlon-Team Roth 2010 Rad und Lauftraining gegeben - und wir durften das Training im Wasser anleiten. Am Freitag Abend waren wir auf Burg Abendberg zu Abendessen, das war auch sehr gemütlich und es gabe eine interessante Gesprächsrunde mit Familie Leder. Es ist immer wieder sehr spannend, Trainingsweisheiten und Tipps von anderen Sportlern zu hören!

Samstag Abend waren wir dann wieder in Hamburg und zu guter letzt war gestern der Basket Bowl in der Sporthalle Hamburg. Es war wieder eine super Veranstaltung - und das Spiel war wirklich spannend.  72:72 stand es zum Schluss - ich bin leider ohne Korb geblieben. Wir hatten echt gute Leute in unserer Mannschaft und das Zugucken hat mir echt Spaß gemacht. Das Spielen natürlich auch, aber wenn man Ahnung hat von dem, was man macht, macht es irgendwie noch mehr Spaß. 

Soweit, sogut. Ich hoffe ich konnte euch auf den neuesten Stand bringen.

Viele Grüße - jetzt gehts ins Krafttraining!