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Donnerstag, 14. Juli 2011 um 09:40

14.07.2011 - Im Abendblatt war ja vor ein paar Tag ein Artikel und ich wollte noch eine Sache aus der Überschrift richtigstellen.

In der Überschrift steht, dass Markus und ich unseren Konkurrenten flächendeckend Doping vorwerfen. Das stimmt so nicht! Wir hoffen vielmehr, dass die Ethik und der persönliche Einsatz für einen sauberen und fairen Sport von unseren Mitstreitern im Profischwimmsport genauso ernst genommen wird, wie von uns. Dazukommt in meinen Augen noch, dass keine Erfolge im Schwimmen die Gefahr des Dopings für die Gesundheit rechtfertigen können.

Es ist aber leider auch so, dass vor allem in meinen Disziplinen in den letzten 1-2 Jahren mit Frederick Bousquet, Albert Subirats, Nicolas dos Santos, Rafael Munoz-Perez und Cesar Cielo sehr viele meiner ärgsten Konkurrenten mit Dopingvorwürfen in Verbindung gebracht wurden. Dass es sich dabei nicht immer nur um dumme Zufälle und verseuchte Lebensmittel gehandelt hat, scheint offensichtlich.

Nichtsdestotrotz denke ich, dass es sich um Ausnahmen handelt und der Sport Schwimmen ein sauberer Sport ist und bleibt. Und mit meinen Leistungen der
letzten Jahre habe ich gezeigt, dass es auch auf diesem Wege möglich ist, die Weltspitze aufzumischen. Ich bin 2x Weltrekord geschwommen, habe im Jahr
2010 die schnellsten Zeiten auf der Kurzbahn über 50m und 100m Schmetterling aufgestellt, bei den Europameisterschaften 3 Mal Gold im Einzel gewonnen und
sehe immer noch einige Reserven in meiner sportlichen Entwicklung. Es geht auch so!

Das wollte ich nur noch einmal klarstellen =)

Schöne Grüße aus Berlin,
 
Steffen