Teneriffa und Amsterdam PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 30. März 2010 um 14:10
30.03.2010 - News Roundup von den letzten Wochen. Das TL Teneriffa war wieder, so wie letztes Jahr, sehr gut. Die Ergebnisse in Amsterdam waren insgesamt gesehen in Ordnung. Das Training auf Teneriffa war ziemlich anstrengend, aber ich bin in allen Hauptserien Bestzeiten geschwommen und es lief wirklich durch die Bank weg gut. Die Anlage im T3 ist wirklich ein gute und es macht einfach wahnsinnig viel Spaß in der Sonne zu trainieren und aus dem ekligen Schneewetter hier in Deutschland rauszukommen. Und glücklicherweise ist jetzt hier ja auch schon fast Frühling und es ist deutlich wärmer als vor unserer Abfahrt. Auch an die 10-15 Minuten zu Fuß zum Trainingszentrum gewöhnt man sich ziemlich schnell. 
Ein paar Tage lang hatten wir Wind aus der Sahara, und es waren ungelogen 35 Grad und total diesig, man hat kaum aufs Meer rausgesehen!
Das einzige, was dieses Jahr nicht so toll war, waren die Trainingszeiten. Die Mittagspause war zum Teil nach dem Mittagsessen nur ne Stunde, und das ist echt zu wenig.
Morgens haben wir mit dem ganzen DSV-Team immer gemeinsames Aufwärmen gemacht. Das war zum Teil ganz schön anstrengend und ich fands auch übertrieben, aber so rückblickend wars schon ne gute Sache. Viel Beweglichkeitsübungen, was wir in HH ja sowieso auch machen.
Abends war dann immer gemeinsam ne halbe Stunde dehnen und runterkommen. Auch das hat mir gut gefallen. Für so was hat man zu Hause ja einfach immer viel zu wenig Zeit.
 
Ich lag auch manchmal am Strand in der Sonne mit den Wellen direkt vor meinen Füßen, und das hat sich schon sehr gut nach Urlaub angefühlt. So Sonne und Meer ist einfach was total entspannendes.
 
Die letzten beiden Tage habe ich dann etwas getapert für den Wettkampf in Amsterdam. Wir wollten das mal auf diese Weise ausprobieren. Das hat leider nicht so hingehauen. Ich war am Montag und Dienstag wirklich noch spritzig und schnell und am Donnerstag war da bei den 50m Schmett nichts mehr von übrig. Begünstigt wahrscheinlich auch durch die anstrengende Reise (Teneriffa - Berlin- Hamburg um 3 Uhr morgens da, um 13 Uhr gings dann weiter nach Amsterdam) hat mein Körper sich in ein kleines Loch begeben und mit den 50 Schmett war ich überhaupt nicht zufrieden. 24,1 und 24,4 ist einfach viel zu langsam.  
Dafür waren die restlichen Leistungen wirklich noch ganz okay. 50,05 und 49,95 über die 100m Kraul, 1:51,2 über 200m im Vorlauf (Finale zu dicht vor 100m Schmett Finale) waren in Ordnung, wenn natürlich auch weit weg von dem was wir eigentlich schwimmen wollten. 54,1 über 100m Schmett war auch nichts großes.
Was sehr viel Spaß gemacht hat in Amsterdam war die gute Besetzung. Vor allem über die 50 und 100m Kraul, aber auch über 50 und 100m Schmett waren wirklich viele gute Leute da. Zum Veranschaulichen: 50m Freistil war mit 23,06 zu, der erste im Vorlauf hatte 22,7. 100m Kraul war mit 50,38 zu und Alain Bernard schied mit 50,44 aus.
Gegen so gute Konkurrenz zu schwimmen war wirklich toll und es ist einfach was völlig anderes in so einem Feld zu schwimmen verglichen mit den meisten Wettkämpfen in Deutschland wo leider nicht so viel los ist.
 
Man lernt die anderen Schwimmer auch besser kennen wenn man öfter gegeneinander schwimmt und das ist auch was schönes, wenn man sich untereinander kennt und sich ganz normal unterhält. 
 
Jetzt habe ich bis Donnerstag Nachmittag frei und kann mich in Ruhe erholen. Der Wettkampf in Amsterdam war ja das Ende des 2. Makrozyklus der Saison 2009/2010.  
 
Mit dem Studium klappt auch alles. Ich bin jetzt im 4. Semester und habe aus dem 3. alle Klausuren bestanden, wenn zum Teil auch recht knapp...
 
Dann wünsch ich euch schöne Ostern und entspannte Feiertage übers Wochenende,
 
Steffen