| Der 0-Sterne Kundenservice der Bahn |
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| Montag, 12. September 2011 um 14:04 | |
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12.09.11 - Hallo Ihr,
ich melde mich heute mal mit einem Anliegen, das mit Schwimmen nichts zu tun hat. Und zwar habe ich mit der Bahn einige Erfahrungen gemacht, die mich tierisch nerven. Die einzige Bestrafung, die ich der Bahn antun kann, ist ein bisschen Negativ-PR. Wenn ihr es lesenswert findet, postet es, twittert es, reshared es, dann bringts mehr ;-)
Vor ungefähr zweieinhalb Monaten bekam ich das erste Mal einen Brief der DB Fahrpreisnacherhebung. Ups, bin ich schwarzgefahren? Überlegt: Nein! An dem Tag, an dem ich angeblich ohne Fahrkarte Zug gefahren bin, war ich zum Glück mit der Nationalmannschaft auf einem Wettkampf in Rom. Das werden auch ein paar aus dem Team bestätigen können. Genau das habe ich auch der Bahn über das angegebene Onlineformular geschrieben. Ich bekam keine Reaktion. Sache abgehakt.
Einen Monat später kam dann der nächste Brief von der Bahn. Gleiche Sache, anderes Datum. Diesmal war ich sogar in Deutschland, bin aber wieder nicht Zug gefahren. In beiden Briefen ist mein Name falsch geschrieben (Daibler), die Adresse ist falsch (...weg 1-3 statt ...weg 1) und das Geburtsdatum ist komplett falsch. Ich schreibe also wieder der Bahn, dass das nicht stimmt. Ich bekomme wieder keine Reaktion. Ich hake die Sache wieder ab.
Ein Brief von einer Inkassofirma. Forderung gestiegen von 40 Euro auf 90,09 Euro (Mahnkosten, Zinsen etc.).
Hat die Bahn im Ernst überhaupt nicht auf meine Reklamation reagiert und die Sache einfach einer Inkassofirma übergeben? Ist das eine Einschüchterungs- und Geldbeschaffungsmaßnahme oder was? Wirklich eine riesen Frechheit!
Gut, ich rufe also die Inkassofirma an und sage ihnen, was Sache ist. Ich soll zur Polizei gehen und eine Anzeige gegen Unbekannt erstatten. Damit könnte das Verfahren eingestellt werden. Ich dackel heute morgen also zur Polizei, wo ich mit den Hinweis, das die Falschangabe von Personalien gegenüber einem Bahnangestellten keine Ordungswidrigkeit ist, freundlich abgewiesen werde. Achtung, gegenüber einem Polizisten schon! ;-) Also gehe ich wieder heim und rufe die Bahn an. Ich werde ungefähr eine Stunde lang für 42Ct/min von Mitarbeiter zu Mitarbeiter geschickt, auch Mal von einer Abteilung zur nächsten und wieder zurück. Letztendlich soll ich beim Inkassobüro anrufen, die Bahn hat die Akte schon geschlossen und die Forderung weitergegeben. Was ich also mache. Wie bei der Bahn auch muss man sich aber erst durch ein computergesteuertes Menu kämpfen. Wenn man dann die Reklamation wählt, wird, auch per Computerstimme, gesagt, man solle sich doch schriftlich an Infoscore wenden. Und aufgelegt. Ich habe nochmal angerufen und den Menupunkt "Zahlung ausmachen" oder so ähnlich gewählt. Der Kollege bei Infoscore meint dann, dass die Polizei sehr wohl die Anzeige aufnehmen muss. Ich meine dann, dass mich die Bahn und Infoscore jetzt mal kollektiv ... in Ruhe lassen sollen und ich keine Lust mehr habe, in dieses Thema Kraft und Zeit zu verschwenden. Ich klicke mich also durch die Homepage von Infoscore. Als ich mein Aktenzeichen angebe funktioniert der Weiterknopf nicht. Ich kann also keinen Kontakt aufnehmen. Ich nehme eine Mailadresse von Infoscore, welche eigentlich nicht für die "Schuldnerberatung" gedacht ist und schreibe da alles nochmal runter. Mal sehen, ob sie mich jetzt in Ruhe lassen.
Grüße an alle Bahngeschädigten Markus
PS: Wenn ich schonmal dabei bin: Danke an den- oder diejenige(n), der/die mir ab und zu Homosexuellenmagazine zusendet, er/sie kann wieder aufhören, kein Bedarf!!
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