| DM Berlin 2011 Review |
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| Freitag, 10. Juni 2011 um 14:21 | |
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10.06.11 - Eine kleine Nachbetrachtung von mir. Aktueller gehts übrigens immer bei Twitter! Hier nochmal der Link: http://twitter.com/#!/MarkusDeibler
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Meinen Wettkampfplan von den Deutschen habe ich ja schon im letzten Blog niedergeschrieben. Los gings mit dem 100m Kraul Vorlauf. Mein Ziel war es, wie ich am Abend davor schon getwittert hatte, unter 49s zu schwimmen, was mir dan in 48,97 auch gelang. Allerdings war es anstrengender als geplant. Am Donnerstag hatte ich dann den 200 Kraul und 200 Lagen Vorlauf. Die 200 Kraul schwamm ich in 1:48,7 und kam als Dritter ins Finale. Die 200 Lagen lies ich ruhiger angehen und kam in 2:02,7(?) als Zweiter ins Finale. Direkt im Lauf vor mir auf meiner Bahn schwamm Jan David Schepers eine 1:59,0, nur 0,1s über dem deutschen Rekord und schon unter der WM-Norm! Das Ziel fürs Finale war also klar. Das Finale stand auch schon am nächsten Tag an. Ich war ziemlich heiß auf das Rennen. Ich bin es auch ziemlich gut geschwommen, ohne am Ende einzugehen, und konnte mir den Titel mit neuer deutscher Rekordzeit in 1:58,67, 7 Zehntel vor Jan David, sichern. Das war eine Erleichterung! Schon war ich für die WM in Shanghai qualifiziert :-) Ich hatte nach fast jedem Rennen ungefähr 24mmol Laktat und vor allem die 200 Lagen machen mich immer ziemlich kaputt. Ich denke, dass ich deswegen am nächsten Tag über die 100 Kraul nicht mehr schneller schwimmen konnte als schon im Vorlauf. Ich wurde in für mich enttäuschenden 49,1s Dritter hinter di Carli, der Weltjahresbestzeit schwamm, und Biedermann. Jetzt hatte ich doch schon ein paar Rennen in den Knochen. Am Sonntag stand aber noch das 200 Kraul Finale an. Das konnte ich auch noch ganz gut durchschwimmen (ungefähr 25,7/27,7/27,7/27,7) und mich auf 1:48,6 steigern. Mit diesen Zeiten und den DM gesamt bin ich sehr zufrieden. Einzig die 100 Kraul wäre ich gerne schneller geschwommen. Dass es bei Steffen mit der Vorbereitung nicht so ganz geklappt hat, war natürlich sehr schade. Aber er bekommt ja jetzt in Paris noch eine Chance, die er hoffentlich nutzen wird. Vielleicht kann er ja dann in Shanghai zeigen, was in ihm steckt. So long Markus |













